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Patienteninformation zum Thema :
Der diabetische und rheumatische Fuß 1. Eine wichtige Säule der Therapie von Diabetikern ist die körperliche Bewegung, durch sie wird der Zuckerabbau beschleunigt. Leider kommt es im Laufe der Erkrankung sehr oft zu Problemen an den Füßen, die aufgrund von Nerven- und Gefäßstörungen (Neuro- und Angiopathie) auftreten und als diabetisches Fußsyndrom bezeichnet werden. Druckgeschwüre, Nekrosen und Infektionen sind die Folgen, die die Gefahr der Amputation heraufbeschwören. Durch die eingetretenen strukturellen Veränderungen bei Nervenstörungen an den Füßen, wie Weichteilschwund, Zehenfehlstellungen, eventuelle Zerstörungen am Fußskelett, bedarf der Fuß der sorgfältigen Pflege und Bettung, um die bestehenden Gefahren in Grenzen zu halten. 2. Wir haben mit einem neuen Schuh - und Einlagenkonzept für Diabetiker den Weg zu mehr Mobilität und Sicherheit freigemacht . NEU bei den Lederschuhen ist die Fütterung mit weichem Baumwollgewebe, das die empfindliche Haut der Diabetikerfüße zusammen mit der Unterpolsterung in besonderer Weise schütz. NEU ist auch der Einsatz von Weichpolster- material für Diabetikereinlagen. Dadurch wird der Weichteilschwund an der Fußsohle ersetzt und die Druckbelastung der Haut erheblich reduziert. 3. Die individuelle Gestaltung der Diabetikereinlagen erfordert
eine enge Zusammenarbeit zwischen Arzt, Orthopädie-Handwerker
und Patienten. Moderne Hilfsmittel der Diagnostik helfen, die Nerven- und
Gefäßstörungen sowie die strukturellen Veränderungen
am Fuß zu erkennen.
4. Rheumatiker profitieren von dem Schuhprogramm insbesondere bei Zehenfehlstellungen, die zu einer deutlichen Druck- und damit Schmerzreduzierung auf dem Fußrücken und an den Zehen beitragen. Weich gepolsterte Einlagen mit einer tragenden Basis werden bevorzugt für die Versorgung der schmerzhaften Rheumatikerfüße eingesetzt. Ein paar Tipps für Patienten mit Gefühlsstörungen
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